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Interview mit Katja Schaffner von Greenpeace zum Thema „Ökologie und Drucksachen“

Im Interview mit Katja Schaffner, Verantwortliche Fundraising bei Greenpeace, gehen wir den Fragen nach, wie eine weltweit bekannte Umweltschutzorganisation ihre ökologischen Anforderungen bei den Drucksachen umsetzt und was sie sonst noch unternimmt, um ihre ökologische Bilanz positiv zu gestalten.

brain’print: Ich nehme an, dass Greenpeace Schweiz relativ genau weiss, welche Aktivitäten welche CO2-Emissionen verursachen. Was sind die wichtigsten Verursacher bei Ihnen?

K. Schaffner: Die Printsachen, d.h. das Greenpeace-Magazin und die Spendenmailings.

bp: Drucksachen sind also ein grosser oder sogar der grösste Verursacher. Warum verzichten Sie nicht auf diese Umweltbelastung? Was machen Sie, um das Ausmass zu reduzieren?

K.S.: Ein Grossteil der Spender wünscht sich das Magazin in gedruckter Form. Wir sind aber an der Konzeption einer elektronischen Version des Magazins dran. Greenpeace versucht stetig, den Papierverbrauch zu minimieren, indem wir beispielsweise die Spendenverdankungen elektronisch versenden. Zudem gibt es die Möglichkeit eine papierlose Mitgliedschaft zu vereinbaren.  Ausserdem kann auch die Anzahl der Mailings beim Abschluss einer Mitgliedschaft gewählt werden. Konkret umgesetzt haben wir das beispielsweise auch bei unserem Promopost-Flyer, der lediglich aus einem Flyer in der Grösse eines Einzahlungsscheins verschickt wird. Dadurch wurde der Papierverbrauch und somit auch der CO2-Ausstoss gegenüber früheren Streuwurfsendungen auf einen Fünftel reduziert.

bp: Sie setzen die meisten Drucksachen dazu ein, um Ihre Spender und Mitglieder über Ihre Aktivitäten zu informieren und um Geld zu sammeln. Sehen Sie in absehbarer Zeit Alternativen zum Papiermailing?

K.S.: Ja, jedoch nur wenn das Vertrauen der Leute in die elektronischen Zahlungsmöglichkeiten steigt. Die Leute sind noch gehemmt, ihre Zahlungen per SMS oder online zu tätigen.

bp: Was erwarten Sie in diesem Zusammenhang von Ihren Druckpartnern?

K.S.: Die Druckpartner sollten mit den neusten Umweltstandards Schritt halten. Wichtig ist uns, dass sie selber Anstrengungen für eine umweltfreundliche Produktion unternehmen, anstatt ihren CO2-Ausstoss “nur“ durch Zahlung eines Betrags an eine Organisation zur Förderung von Umweltprojekten zu kompensieren.

bp: Was unternimmt Greenpeace Schweiz sonst noch um ihre CO2-Emissionen zu reduzieren?

K.S.: Wir werden im Juni 2014 in neue Räumlichkeiten in Zürich umziehen. Das Gebäude ist nach den neusten Minergie-Standards gebaut. Die von uns verwendete Energie wird weiterhin ausschliesslich von erneuerbaren Quellen stammen. Durch die bessere Isolation der Aussenwände und die energieeffiziente Gebäudetechnik sinkt der Verbrauch pro Quadratmeter um 70%. Mit dem Wechsel von fixen zu flexiblen Arbeitsplätzen benötigen wir zudem etwa 33% weniger Fläche pro Mitarbeitenden. Im Einklang mit den sowohl von Greenpeace als auch der Genossenschaftssiedlung Kalkbreite getragenen Prinzipien der Effizienz und der Suffizienz werden wir künftig unseren Heizenergieverbrauch somit um ca. 80% verringern können!

Zudem haben wir in den letzten Jahren in die Video-Konferenztechnik investiert, um internationale Meetings abzuhalten und so Reisen zu vermeiden. Und wenn wir trotzdem reisen müssen, dann nehmen wir wenn immer möglich den Zug.

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